MPIGI

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn 9 Personen eine Reise tun, dann gibt es dazu mehrere Geschichten.


Im Juni 2019 reiste eine Gruppe von 9 Besuchern nach Mpigi. 2 Wiederholungstäterinnen und 7 Erstbesucher. Zum Teil waren unsere Gäste zum ersten Mal in Afrika. Es waren somit alles ganz neue Eindrücke für sie. Mit offenem Herzen und ohne Berührungsängste trafen sie auf die Kinder, die sie auch ganz großartig empfangen haben. So wie es Tradition ist, werden Gäste mit Trommeln, Gesängen und Tänzen begrüßt, nachdem alle umarmt und willkommen geheißen wurden.


Da ein Gast einen runden Geburtstag feierte, wurde sie auch mit einem Geburtstagsständchen überrascht. Aus voller Kraft ertönte das Happy Birthday.


Viele Gäste bedeuten natürlich viele Geschenke und Überraschungen für die Kinder. Viele Gäste bedeuten auch viele Kuscheleinheiten. Die kleineren Kinder kennen wenig Scheu, sie setzen sich wie selbstverständlich auf den Schoß von Besuchern, halten deren Hand und gehen mit den Gästen herum. Die größeren Kinder nutzen den Besuch zu Gesprächen, haben Spaß mit ihren Besuchern.


Neben schönen, neuen Dressen für kommende Fußball-Matches wurden auch nagelneue Crocs, Spinner und Schokolade ausgepackt und verteilt. Einige Paten hatten mir Briefe mitgegeben, diese wurden ebenso an die Kinder abgegeben. Die Kinder freuten sich riesig darüber. Immer wieder werde ich gefragt, wann denn ihr Sponsor auf Besuch käme und dass sie gerne ein Foto ihres Sponsors haben würden. Ich gebe das gerne an alle Paten weiter.


Die Dining Hall ist noch nicht fertig gestellt, das riesige Dach bereitete dem Bautrupp Schwierigkeiten. Nun bekommen sie nochmal Unterstützung aus Österreich, damit die Konstruktion auch gut hält und sicher gebaut werden kann.


Durch die Verzögerung ist ein gewisser Baustellencharakter am Grundstück nicht wegzuleugnen. Wenn alles fertig ist, dann sollen die älteren Gebäude saniert werden (neuer Anstrich, neue Fenster und Türen). Es wird dann ein neuer Kuh- und Ziegenstall sowie ein Hühnerstall notwendig sein, dies muss neu errichtet werden. Mit den Tieren wird die Milch- und Eierversorgung gewährleistet. Die Ziegen werden an die Nachbarschaft abgegeben, der Nachwuchs kommt retour. Ist eine ausreichend große Herde geschaffen, werden die Tiere verkauft, womit man ein gutes Einkommen erwirtschaften kann. Das soll auch mit der Hühnerzucht so fortgesetzt werden.


Die Gäste und die Kinder hatten an diesem Tag in Mpigi sehr viel Spaß zusammen. Wir bedanken uns bei allen, die uns Geschenke und zusätzliches Gepäck sowie Briefe für die Kinder mitgegeben haben.
Vielen Dank an alle für ihre Unterstützung und Mithilfe an diesem Projekt, damit es zu dem werden konnte, was es heute ist. Ein schöner und sicherer Platz für Kinder, die sich hier sehr wohl fühlen.


Bilder von der Reise - Juni 2019

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