2021 LANDWIRTSCHAFTSPROJEKT

An unserem ersten Tag machten wir einen Rundgang auf dem Grundstück, besichtigten die Gebäude. Die Kinder zeigten uns ihren selbstgemachten Hasenstall, in dem aktuell 10 Hasen leben. Wir können davon ausgehen, dass es hier bald zahlreichen Nachwuchs geben wird. Die angeschafften Ziegen und Hühner haben auch bereits Nachwuchs.

Wir haben auch das Farmland in der Nähe unseres Grundstückes besucht. Pünktlich zu Beginn der Regenzeit wird dort gearbeitet und Kassava und Kartoffeln angepflanzt.
Auf dem Rückweg haben wir Feuerholz gesammelt, sodass wieder ein Vorrat verfügbar war für die nächsten Mahlzeiten.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf unserer Tagesordnung war, einen Teil der mitgebrachten Saat-Tütchen vorzubereiten für die Aussaat. Von Samen Maier und der Firma Reinsaat hatten wir große Mengen an Samen bekommen. Gemüse wie Kürbisse, Karotten, Kraut, Salat, Mangold, Bohnen; Kräuter usw.
Daher haben wir begonnen, die Hänge zwischen den einzelnen Ebenen vorzubereiten und zu terrassieren. Hier wurden Kürbisse und Bohnen gepflanzt.
Die Samen für Karotten, Kraut, Spinat uvm. haben wir in vorbereitete Schalen und Säcke mit Erde ausgesät und auf die Veranda gestellt.
Plastikflaschen, die halbiert wurden, haben wir ebenso mit Erde gefüllt und darin Gurken- und Zucchinisamen eingesetzt.
Samen für Sonnenblumen, Ringelblumen und Kapuzinerkresse wurden ebenso ausgesät.

Während einige der größeren Kinder mit der Köchin Nalongo gemeinsam die Hacken schwangen, waren die kleineren Kinder damit beschäftigt, das Unkraut zum Komposthaufen zu bringen und die Steine aus der umgegrabenen Erde zu sammeln  und als Beetumrandung zu verwenden.
Trotz aller Anstrengung waren wir alle mit viel Spaß dabei und am Ende waren wir alle stolz auf das, was wir in diesen Stunden geschafft hatten.

Seit unserer Abreise gehen die Arbeiten am Feld weiter. Neben der Kassava und den Kartoffeln soll dort auch Mais wachsen. Mais ist das Grundnahrungsmittel schlechthin. Es wird für das Porridge am Morgen genauso benötigt wie für Posho, den Maisbrei. Posho oder auch Ugali genannt wird tagtäglich zusammen mit Bohnen gegessen. Ugali wird von den Menschen in Ostafrika geschätzt und geliebt, auch in Kenia und Tansania.
Die Flächen werden aber auch für weiteres Gemüse wie Tomaten benötigt. Ebenso wollen wir uns mit dem Anbau von Wassermelonen versuchen.


 

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